Jeder erleidet irgendwann einmal Rückschläge. Es ist unmöglich, im Leben ohne sie auszukommen – es sei denn, ihr lebt extrem vorsichtig und vermeidet sie. Aber dann war Euer Leben umsonst – und automatisch ein einziger Rückschlag. Joanne K. Rowling

Heute möchte ich mich mal mit einem Thema beschäftigen, das in meinem eigenen Leben in den letzten Jahren immer wieder eine Rolle gespielt hat und aktuell auch spielt: Gewohnheiten und Veränderungen.

Die Paleo Convention letzte Woche hat mir eine Menge Input zu dem Thema geschenkt, den ich hier gern einmal aufarbeiten möchte. Aus den E-Mails, die ich von euch bekomme, kann ich ähnliches immer wieder lesen und deswegen möchte ich meine Gedanken gern einmal ordnen und dir vielleicht ein paar Ideen geben, wie du dein Leben und deine Gewohnheiten zum positiven verändern kannst.

Ich persönlich stelle in meinem Leben immer wieder Veränderungen und Gewohnheiten fest, die mir nicht gefallen. Manche davon sind nicht nur schädlich für meine Gesundheit, sondern hindern mich auch daran, das zu tun und zu erreichen, was ich möchte und der Mensch zu sein, der ich gern wäre. Das fatale daran ist eigentlich, dass ich immer wieder Phasen in meinem Leben hatte, in denen das, was ich dauerhaft tun möchte, wirklich gut funktioniert hat. Ich habe mich „unter Kontrolle“ und es tut mir gut „geordnet“ zu leben. Meist gab es dann irgendwann einen Vorfall oder ein Ereignis, das mir den Boden unter den Füßen wegzog und schwups war ich wieder im alten Trott.

Ich bin sicher, dass einige von euch das kennen. Ich schreibe das nur, um zu zeigen, dass ich auch nur ein Mensch bin – keineswegs perfekt und durchaus mit denselben Problemen, wie die meisten anderen auch.

Das Verrückte daran ist, dass ich in den Phasen der Veränderung nicht in der Lage war, die Dinge, die gut funktionieren, aufrecht zu erhalten, sondern gerade der stützende, solide Lebenswandel als erstes gelitten hat. Dafür ist – außer mir selbst – niemand verantwortlich. Also versuche ich im Moment gerade diese Verantwortung für mich und mein Leben wieder zu übernehmen und sortiere die Dinge, die für mich wichtig sind. Dazu gehört wieder regelmäßig Sport zu treiben, bei der Arbeit zu stehen, anstatt mich in den Stuhl zu lümmeln, das Smartphone öfter wegzulegen und mir wieder Ziele zu setzen, die ich erreichen möchte. Beispielsweise liegt auf meiner Festplatte ein halbes Dutzend angefangener Bücher mit spannenden Themen, aber nichts davon hat bisher das Licht der Welt erblickt, weil ich immer wieder abgeschweift bin, unsicher war, ob das überhaupt jemanden interessiert und so vieles andere mehr. Damit ist jetzt Schluss.

Gewohnheiten sind erlernte Mechanismen – wir können sie ändern

Gewohnheiten sind Dinge, die wir aus unterschiedlichen Gründen immer wieder tun. Meist denken wir nicht viel darüber nach, wie zum Beispiel beim Zähne putzen. Wir machen sie einfach. Die meisten Aktivitäten, die aber mit uns und unserem Wachstum als Mensch zu tun haben, sind verhältnismäßig schwierig und wir müssen uns bewusst dafür entscheiden sie zu tun oder sie zu lassen. Die zwei wesentlichen Faktoren, die uns dabei unterstützen oder uns daran hindern, sind zum einen unsere bewusste Wahrnehmung und zum anderen unsere Gedanken.

Bewusste Wahrnehmung als Auslöser für Veränderungen

Wer die richtige Einstellung hat, den kann nichts und niemand aufhalten. Wer die falsche Einstellung hat, dem kann nichts und niemand helfen. Thomas Jefferson

Veränderungen in und an uns selbst sind erst einmal nichts, was von allein passiert. Für uns als Menschen bedeutet Veränderung immer Unsicherheit. Was wir haben, wissen wir. Was sein wird, ist ungewiss. Das macht vielen von uns Angst. Zudem kostet Veränderung Kraft. Es ist anstrengend sich bewusst für andere Handlungen zu entscheiden und sie in den eigenen Tagesablauf einzubauen. Man muss planen, sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich bemühen etwas anders zu machen als bisher. Dafür braucht es nicht allzu selten Überwindung und Mühe. Beides ist für die meisten von uns nichts, was wir unbedingt suchen, sondern lieber vermeiden. Ohne Mut, Überwindung und Mühe, wird uns Veränderung aber nicht gelingen. Das trifft zu, wenn es darum geht, ob ich mit meinem Job zufrieden bin und genau so, wenn ich mich entscheide gesünder zu leben.

Die erste Frage, die sich stellt, wenn wir Veränderungen angehen wollen, ist die Frage nach dem „was“ und dem „warum“. Was möchte ich konkret ändern? Und vor allem: warum? In unserem E-Mail-Coaching spielt dieser Aspekt gleich zu Beginn eine große Rolle. Die Frage danach, warum du deine Ernährung umstellen möchtest ist in meinen Augen ausschlaggebend für den Erfolg der Veränderung. Hier gibt es zwei Aspekte, die wichtig sein können. Entweder möchte ich mich selbst verbessern, wachsen, leistungsfähiger sein oder: etwas im Außen motiviert mich dazu. Wichtig ist, dass das „warum“ stark genug ist. Das Kleid in Kleidergröße 38, das seit Jahren im Schrank hängt, ist es in der Regel nicht. Der Wunsch nach mehr Selbstvertrauen, einem besseren Körpergefühl (mehr Stärke, Leistungsfähigkeit etc.) oder auch der Wunsch mit den Kindern im Garten zu toben, ist es schon eher. Meist hat das starke „Warum“ etwas mit uns selbst zu tun. Attraktivität für unseren Partner, der uns liebt, ist in meinen Augen kein starker Grund, weil den meisten Menschen es egal ist, wie sehr ihre Liebsten aus der Form geraten sind. Jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Hört man immer wieder als Ausrede: „Mein Mann liebt mich so, wie ich bin.“ Damit kann man sich gut beschummeln. Liebe ist per se nicht an die Größe des Hinterns gekoppelt, sondern an andere Dinge, die eher etwas mit Charakter, gemeinsamem Humor, ähnlichen Weltansichten oder den gemeinsamen Zielen zu tun haben.

Es ist also wichtig zu erkennen, was du, warum für dich selbst allein ändern möchtest. Was ist wichtig für dich, deine Entwicklung, deine ganz persönlichen Ziele in den nächsten Monaten, Jahren, im Leben? Diese Frage sollte man sich stellen und ehrlich für sich beantworten. Alles andere hat keinen Wert, wenn es darum geht, dich länger als diese Woche zu motivieren.

In meiner Erfahrung sind Schmerz und Scham oft große Motivationen. Wenn mir etwas weh tut, dann schränkt das die Lebensqualität so deutlich ein, dass die Veränderung leicht fällt. Das erlebe ich oft bei unseren Kunden. Keiner hält gern Schmerz aus, wenn er durch Nachlässigkeit in der Lebensführung und eine Scheiß-egal-Haltung sich selbst gegenüber verursacht ist. Genauso schämen wir uns nicht gern, weil wir nicht genug Kraft für Überwindung aufgebracht haben. 

Als ich vor vier Jahren das Ruder in meinem Leben rumgerissen habe, fragte mich kurz vorher jemand, ob ich noch stille. Das hat mich ziemlich getroffen und war doch ein deutlicher Wink mit dem ganzen Zaun, denn ich war zuvor weder schwanger noch habe ich Kinder – mein Äußeres ließ aber offensichtlich darauf schließen. Ich muss nicht sagen, wie sehr ich mich geschämt habe.

Diese Wünsche und Motivatoren, die Veränderungen anstoßen können, sind übergeordnete Ziele, aber noch nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht, wirklich etwas anzupacken. Ich habe das in den letzten Monaten immer wieder gemerkt, dass der Wunsch wieder regelmäßig Sport zu treiben nicht ausreicht. Ich brauche konkrete Ziele, die ich planen und in absehbarer Zeit erreichen kann. Diese Woche, diesen Monat und nächsten Monat. Weiter gehe ich nicht, zumindest nicht, wenn es darum geht Gewohnheiten zu etablieren, die in den Bereich Bewegung und Ernährung fallen. Mein aktuelles Ziel sind also drei Trainingseinheiten pro Woche in den nächsten acht Wochen. Das ist realistisch und machbar. An den Tagen dazwischen bemühe ich mich um mehr Bewegung im Alltag. Ich fahre mittags eine Runde Rad oder nehme einen längeren Heimweg (i fahre in der Stadt nur Rad).

Meine Ernährung ist ziemlich stimmig. Vielleicht könnte ich hier und da noch etwas besser auf meinen Körper hören, aber ich denke das passt für mich. Ich bin kein Biohacker, jedenfalls nicht im Moment. Nun geht es darum wieder regelmäßig zu trainieren. Was mich im Wesentlichen davon abgehalten hat, ist ein ganzes Arsenal an Ausreden. Zu müde, zu viel Arbeit, keine Zeit. All das ist falsch. Wenn ich will, dann sind all diese Ausreden nichts wert. Im Gegenteil: vielleicht bin ich überhaupt nur müde, weil ich mich zu wenig bewege. Vielleicht kann ich viel effektiver arbeiten, wenn ich nicht müde bin und sicher könnte ich meine Arbeit konzentrierter erledigen, wenn ich mich mehr bewege, was wiederum zu mehr Zeit führt. Oder man setzt schlicht ein paar Prioritäten neu. Zeit hat man, wenn man sie haben will. Punkt.

Gedankenhygiene als Schlüssel zu mehr Können und Wollen

Wie der ein oder andere vielleicht weiß, bin ich ein großer Fan von Byron Katie. Ihre Technik zur Überprüfung und Korrektur der eigenen Gedanken hat mein Leben verändert. Natürlich kann man sich damit auch selbst beschummeln, aber im Prinzip funktioniert sie. Der erste Schritt dazu ist das oben genannte Bewusstsein. Und dazu gehört auch das Bewusstsein darüber, was man selbst tagein, tagaus eigentlich denkt.

Bleiben wir bei meinem Wunsch wieder regelmäßig zu trainieren. Ein Gedanke, der mir in den letzten Monaten immer wieder wie ein Mantra durch den Kopf ging, ist, dass ich zu müde bin für Sport. Und das stimmt. Ich bin müde. Der Gedanke hilft mir aber nicht, mich tatsächlich ins Studio zu transportieren. Mit der Technik „The Work“ von Byron Katie gelingt es den Müdigkeitsgedanken so lange zu hinterfragen, bis ich selbst zu der Überzeugung gelange, dass der Gedanke ein Konstrukt ist, das nicht wahr ist. Die vier Fragen, die man sich dabei stellt sind folgende:

  1. Ist das wirklich wahr? (Ja, ich bin müde.)
  2. Kann ich mir 100% sicher sein, dass das wirklich wahr ist? (Ja, ich bin müde.)
  3. Was wäre ich ohne diesen Gedanken? (Wenn man hier in sich reinfühlt, stellt man fest, dass man nicht zu müde ist. Ohne diesen Gedanken hätte ich noch Kraft für 45 Minuten Sport.)
  4. Drehe den Satz um und fühle, wie sich das anfühlt. (Ich bin nicht müde. Na dann kann ich ja auch noch zum Sport…)

Das Mantra, das ich brauche, sollte also eher lauten: „Du schaffst das!“ – egal wieviel Überwindung, Unannehmlichkeit etc. das für mich bedeutet. Grundsätzlich bin ich in der Lage dazu und davon muss ich mich selbst überzeugen – mit jedem Gedanken, der dazu durch meinen Kopf flattert.

Ich kann, wenn ich will und wenn ich immer und immer wieder denke, dass ich das schaffen kann. Ich kann wieder 10x 30 Sekunden in den Turnerringen hängen. Ich kann wieder mit Clubbells trainieren (das hat mir Spaß gemacht) anstatt diesen blöden Anfängerzirkel zu machen. (Ok, nicht dieses Jahr, aber vielleicht nächstes 😉 ) Grundsätzlich kann ich das schaffen. Und ich kann auch heute zum Training gehen. Ich schaffe das.

Der Gedanke fühlt sich schon ganz anders an, als „Ich bin zu müde.“. Kein Zweifel. Das ist Gedankenhygiene, die wir uns immer mal wieder ins Gedächtnis rufen sollten, wenn wir wieder einmal glauben, dass wir zu etwas nicht in der Lage sind. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass wir Dinge erreichen.

Vielleicht hilft es dir am Anfang die guten Gedanken aufzuschreiben und aufzuhängen. Am Kühlschrank, am Spiegel, im Geldbeutel, als Screensaver auf dem Smartphone, am PC-Monitor oder sonstwo, wo du regelmäßig damit in Kontakt kommst. Vielleicht reicht es für dich auch bewusst deine Gedanken wahrzunehmen und zu ändern. Deinen inneren Dialog zu verändern. 60.000 Gedanken am Tag. Das ist ein Dauerfeuer, das aus uns das macht, was wir sind. Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, denn auch der hat viel mit Worten zu tun und damit, was in unserem Kopf passiert.

Dein soziales Umfeld bestimmt wesentlich, wer du bist

Umgib Dich mit Leuten, die besser sind als Du. Es wird auf Dich abfärben. Warren Buffett

Ein wesentlicher Bestandteil meines Master-Studiums war das Thema Unternehmensentwicklung und Strategie. Ein Thema, das mir besonders in Erinnerung ist, ist das Thema der Personalauswahl und Stellenbesetzung in erfolgreichen Start-Ups und großen Unternehmen, die langfristiges Wachstum besonders gut hinbekommen haben. In nahezu allen Studien, waren die Unternehmen am erfolgreichsten, bei denen die Geschäftsführung verstanden hat, dass das Unternehmen nur erfolgreich ist, wenn an allen Schlüsselpositionen Experten sitzen. Experten, die durch ihre Kompetenz in der Lage sind das Beste für das Unternehmen zu erzielen – auch wenn das bedeutet mit der Geschäftsführung Konflikte austragen zu müssen. Für die Geschäftsführung bedeutet das, dass man andere Meinungen aushalten muss, Vertrauen muss und verstanden hat, dass es Menschen gibt, die Dinge besser können als man selbst. Nicht jeder Chef kann das. Um ehrlich zu sein, die wenigsten. Das ist auch ein Grund, warum einst große Unternehmen in der Bedeutungslosigkeit versinken. Die Führung umgibt sich mit Vorliebe mit Menschen, die ihnen die Füße lecken, um das mal so flapsig auszudrücken. Was zur Folge hat, dass alle Entscheidung auf der Basis des Wissens von wenigen Personen gefällt werden. Das ist fatal – für Unternehmen genauso wie für uns selbst. Du bist die Geschäftsführung in deinem Leben. Warum umgibst du dich mit Menschen, die dir nicht dabei helfen dein Unternehmen „Leben“ erfolgreich zu machen?

Wenn wir wachsen wollen, besser werden wollen, neue Fähigkeiten erlernen wollen und uns entwickeln wollen, dann brauchen wir um uns die besten Berater, die wir bekommen können. Menschen, die das, was wir erreichen wollen, bereits können. Die den Weg gegangen sind, die uns helfen Fehler zu vermeiden, die wir mögen und von denen wir lernen können. Deren intrinsische Motivation vielleicht sogar uns motiviert, deren Fähigkeiten uns motivieren selbst etwas zu erlernen, deren Leidenschaft für ein Thema sich auf uns überträgt und uns mitreißt. (Ich höre schon die Kritik, dass die Leidenschaft in uns selbst stecken muss. Später ja, aber nicht im ersten Schritt, wenn wir Neues beginnen.)

Wenn ich kochen lernen will, nützt mir die Freundin, die Abend für Abend Pizza in den Ofen schiebt nichts. Wenn ich mich mehr bewegen will, brauche ich keinen gelangweilten Kursleiter, der nur seine Stunde rumkriegen will, sondern einen der für das, was er/sie lehrt brennt. Wenn ich mehr Zeit in der Natur verbringen will, weil das für meine Psyche wichtig ist, dann muss ich den trägen Mann vielleicht einfach auf dem Sofa liegen lassen und mich einer Walking- oder Wandergruppe anschließen, die liebt, was sie da tut.

Es hilft, Menschen zu finden, die uns wachsen lassen anstatt sich an denen zu orientieren, die selbst ziellos durchs Leben steuern. Ich weiß, dass das leicht gesagt ist und in der Umsetzung nicht immer einfach. Aber es funktioniert, wenn wir uns bewusst sind und wollen.

Auf der Paleo Convention habe ich Felix Klemme nach seinem Vortrag über das Natural Network gefragt, wie man das denn macht. Rausgehen, neue Freunde finden, ein soziales Netzwerk schaffen, das einen so lange trägt, bis man selbst fliegt. Das einen abhält davon Sicherheit, Geborgenheit und Sinn im Essen oder anderen Süchten zu suchen. Seine Antwort war, dass man allen Mut zusammen nehmen muss. Losgehen muss. Neue Erfahrungen sammeln muss – Hallenhalma, Federball, was auch immer – und dann feststellt: „Mensch, das hat Spaß gemacht.“ Bis alle Lampen im Kopf angehen und uns das Wohlgefühl vermitteln, das wir brauchen, um Dinge immer und immer wieder zu machen. Es ist der gleiche Mechanismus wie beim Wein, Bier, bei Gummibärchen, beim Sex, beim Sport, beim … Wenn es uns glücklich macht, dann macht man es nochmal und nochmal und nochmal. Bis es eine Gewohnheit ist.

In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke. Mark Twain

Und auch wenn ich nicht mit allen Ansichten aus diesem Video einverstanden bin, möchte ich es trotzdem teilen, denn es enthält sehr viele, sehr gute Gedanken zum Thema Opferhaltung und Gedankenhygiene für Gesunde. (Wer Depressionen hat, wird mit dem Konzept im ersten Schritt nichts anfangen können. Die Biochemie zu betrachten und auf dieser Ebene zu intervenieren ist dann ein sinnvoller Ausgangspunkt.)