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Ich bin ein Fan der schnellen Küche. Wenn ich abends nach Hause komme, habe ich selten Lust noch große Menüs zu zaubern. Das heißt aber noch lange nicht, dass es mir nicht wichtig ist, etwas nährendes auf dem Teller zu haben. Deshalb verrate ich euch heute eines meiner liebsten Rezepte. Die Grundlage dafür hat mein Bruder mal geschaffen. Deshalb denke ich auch immer an ihn, wenn ich es zubereite. Schön, oder? Außerdem geht es wirklich schnell, schmeckt hervorragend und nährt das Immunsystem.

Fenchelgemüse mit Lachs
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zubereitungszeit
 
Autor:
Rezepttyp: Hauptgericht
Küche: Paleo
Portionen: 1-2
Zutaten
  • 1 große Fenchelknolle
  • 1 cm Ingwer
  • 1 cm Kurkuma
  • 1 Orange
  • 1 EL Kokosfett
  • 1 EL Butter
  • etwas Lachs oder Spiegelei oder Bio-Bratwürste
So einfach geht's
  1. Den Ingwer und die Kurkuma Wurzel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Zusammen mit 1EL Kokosfett in eine Sauteuse oder eine Kasserole geben und auf ⅔ Hitze kurz andünsten.
  3. Vom Fenchel die grünen Strünke entfernen, den Fenchel vierteln und den Strunk in der Mitte herauslösen. Den Fenchel in mundgerechte Stücke schneiden und in die Kasserole geben.
  4. Die Orange halbieren und auspressen. Wenn Du keine Presse hast, kannst Du sie auch schälen und im Mixer pürieren.
  5. Den Fenchel mit dem Orangensaft ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze herunter drehen und ca. 8 Minuten köcheln lassen.
  6. -2 EL Butter hinzugeben um die Soße etwas anzudicken und kurz einkochen lassen.
Notizen
Wenn Du von der Soße etwas übrig behälst, kannst du am nächsten Tag Möhrenscheiben darin andünsten. Das schmeckt durch die Zucker in der Möhre fast noch ein kleines bisschen besser.

Kurkuma – Gelbes Futter für die Zellen

Kennst Du Kurkuma? Es ist die Wurzel, die jedes Curry so schön gelb macht. Seit einiger Zeit kann ich es bei uns im Bio-Laden frisch kaufen. Es sieht fast ein bisschen aus wie Ingwer, aber ist innen ganz orange und macht alles gelb: Finger, Schneidebretter, Handtücher…

Auf jeden Fall soll Kurkuma oft mit Schwermetallen belastet sein, weshalb Du auch unbedingt auf Bio-Qualität achten solltest. Das gilt auch für Currys, die Du als Alternative zur frischen Wurzel nutzen kannst. Um das Curcumin – der relevante Wirkstoff aus der Wurzel – richtig aufnehmen zu können, müssen wir es mit Fett kombinieren. Sonst zerstört unsere Magensäure es und es kann nicht mehr im Dünndarm absorbiert werden. Deshalb gibt es in meinem Rezept ordentlich Kokosfett und Butter dazu. (Und weil DAS Fett gesund ist …)

Kurkuma

  • unterstützt die Verdauung
  • wirkt schmerzlindernd bei Gelenkschmerzen
  • liefert jede Menge Antioxidantien für ein gesundes Herz, ein starkes Immunsystem und einen klaren, funktionstüchtigen Kopf.

In diesem Sinne: guten Appetit!