Running sport woman

Der Winter ist ja eher die Zeit, in der man es sich mit einer Tasse heißem Tee in der Hand unter einer kuschligen Decke gemütlich macht. Doch ist gerade der Winter die ideale Jahreszeit zum Laufen. Wer sich trotz Schnee und Eis die Laufschuhe anzieht, kann nicht nur gesundheitlich profitieren, sondern auch die Grundlage für kommende Bestzeiten legen.

Immunsystem und Winter-Depression

Die Bewegung an der frischen Luft fördert und fordert das Immunsystem. Beim Laufen reagiert der Körper zunächst mit einer höheren Ausschüttung von Killerzellen und Lymphozyten. Diese Immunzellen schützen uns vor Bakterien und Viren, die Infektionen und Krankheiten auslösen. Aber Laufen hat nicht nur eine positive Wirkung auf das Immunsystem, sondern hilft auch effektiv gegen leichte winterliche Stimmungstiefs. Der Mangel an Sonnenstunden und die niedrige Temperaturen lassen bei vielen düstere Gedanken aufkommen. Schnelle Abhilfe schafft da Bewegung. Beim Laufen werden Glückshormone wie Endorphine und der Botenstoff Serotonin ausgeschüttet. Serotonin wirkt angstlösend und entspannend.

Die Richtige Kleidung

Das alte Sprichwort sagt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“! Wer sich diese Weisheit zu Herzen nimmt, dem kann auch das ungemütlichste Winterwetter nichts anhaben. Es gibt eigentlich nur zwei große Fehler die Du machen kannst.

  1. Du bist zu dünn angezogen
  2. Du bist zu dick angezogen

Gerade Anfänger machen oft den Fehler, dass sie sich zu dick anziehen. Das Kälteempfinden in Ruhe ist ein vollkommen anderes als in Bewegung. Ideal sind daher die Kombinationen verschiedener Bekleidungsschichten. Zuunterst trägt man bei Minustemperaturen Funktionsunterwäsche, die den Schweiß vom Körper wegtransportiert und die Haut trocken hält. Darüber eine wärmeisolierende Schicht (Funktionsshirt und/oder Fleece-Pullover) und darüber einen Wind- und Nässeschutz.

Da man über den Kopf sehr viel Wärme verliert, ist es ratsam eine dünne Haube oder ein Stirnband zu tragen. Sollte es sehr kalt sein, dürfen auch Handschuhe nicht fehlen. Die Laufschuhe sollte ein gutes Profil haben, so dass man auch auf rutschigem Untergrund sicheren Halt hat. Außerdem sollten sie wasserabweisend sein, denn mit nassen Füßen läuft es sich nicht gut im Winter.

Sicherheit

Im Winter lässt es sich oft nicht vermeiden, dass man im Dunkeln laufen muss. Ein Läufer am Straßenrand ist für Autofahrer oft beinahe unsichtbar. Wichtig ist daher – sichtbar machen! Helle, auffallende Kleidung, Reflektoren an Armen und Beinen sowie ein kleines Licht oder eine Stirnlampe sorgen dafür, dass Du von anderen Verkehrsteilnehmern schnell erkannt wirst.

Gerade bei niedrigen Temperaturen ist es ganz besonders wichtig, dass man nicht verschwitzt und aufgeheizt draußen  stehen bleibt. Daher das Stretching lieber ins Wohnzimmer verlegen und sich eine heiße Dusche genehmigen.

Mit diesen Tipps und gut ausgerüstet steht dem Laufspaß im Winter, und den kommenden Bestzeiten im Frühling, nichts mehr im Weg.