Seit dieser Woche ist die Queen offiziell die Regentin mit der längsten Regentschaft auf dem englischen Thron. Mehr als 63 Jahre begleitet die Monarchin nun ihr Amt. Während sich in dieser Zeit viel geändert hat, ist eins stets gleich geblieben: ihre Ernährung.

„Die Royalisten sind Pioniere moderner Ernährungstrends und regionaler Küche.“ sagte der Leibkoch der Queen Darren McGrady dem US-Magazin People diese Woche. McGrady ist seit 11 Jahren im Königshaus für das Menü der Queen zuständig. Er verrät, dass die Queen darauf besteht saisonal und regional zu essen und dass ihre Figur ihr wichtig sei. Neue Gerichte lasse sie nur graduell zu; Veränderungen mag sie nicht. Was uns aber am besten gefällt, ist die Tatsache, dass die Queen sonst nur einer Regel folgt: keine Stärke. Während sie Butter und Sahne liebt, verzichtet sie auf Kartoffeln, Reis und Pasta um ihre Figur zu halten.

Verwunderlich ist das nicht, denn dieser „Trend“ hat durchaus Geschichte. Als die heute 89-jährige eine junge Frau war, war das Wissen um eine kohlenhydratreduzierte Ernährung noch sehr weit verbreitet.

„Jede Frau weiß, dass Kohlenhydrate fett machen: das ist ein Stück Allgemeinbildung, das wenige Ernährungswissenschaftler anfechten würden. Es ist eine feststehende physiologische Lehre, dass die Speicher für Kohlenhydrate als Glykogen im menschlichen Körper klein und limitiert sind.“ schrieben Passmore und Swindell 1963

Für die Queen dürfte das damals schon funktioniert haben, also warum sollte sie das nicht beibehalten? Erst in den 70er Jahren, als die irrsinnige Fettphobie einsetzte, ersetzte man lebensnotwendiges Fett mit Zucker und Kohlenhydraten. Schön, dass die Queen den Quatsch nicht mitgemacht hat – wie so viele andere ihrer Generation übrigens auch nicht.

DailyMail: Seasonal food, plenty of butter and grilled chicken lunches to stay slim: The secrets of the Queen’s diet revealed by former chef