Un jardinier porte un panier de légumes dans son jardin

Fasten, ist so alt wie die Menschheit selbst und DIE Überlebensstrategie der Evolution.
Nämlich die, sich in Zeiten der Not aus sich selbst heraus zu ernähren und überleben zu können.

Und ob Du es glaubst oder nicht: wir fasten täglich. Ohne es zu merken – einfach im Schlaf. Das erklärt, warum der eine oder die andere morgens einfach keinen Hunger hat und gut gern auf’s Frühstück verzichten kann. Sein Körper hat noch nicht fertig gefastet.

Und auch das englische „Break-fast“ bedeutet schlicht und einfach „Fasten brechen“.
Das tägliche Fasten ist also eine von Natur aus benötigte Ruhepause für unseren Organismus. In dieser Zeit kann er alle Entgiftungsvorgänge ungestört erledigen und neue Energie gewinnen.

Die bekanntesten Fastenmethoden…

…sind das „Heilfasten“ oder auch Buchinger-Fasten genannt, die FX-Mayr Kur, das Molkefasten sowie das Basenfasten. Aus dem Basenfasten haben sich in den vergangenen Jahren weitere Fastenvarianten, wie das Saft- oder Früchtefasten oder auch das Smoothie-Fasten, entwickelt.

Was genau ist Basenfasten?

Fasten ist prinzipiell der Verzicht auf feste Nahrung über einen bestimmten Zeitraum.

Das Basenfasten ist eine sanftere Form des Fastens. Hier wird nicht generell auf feste Nahrung verzichtet sondern auf eine bestimmte Kategorie von Lebens- und Genussmitteln, die von unserem Organismus sauer verstoffwechselt werden.

Hier kannst Du Dir unseren Quick-Guide zur basischen Ernährung herunterladen

Während beim Heilfasten die Fastenzeit in der Regel 7-10 Tage dauert, kann das Basenfasten auch durchaus auf bis zu 6 Wochen ausgeweitet werden. Eine Fastenzeit von 2 Wochen ist jedoch als Mindestdauer zu empfehlen.

Für Fasteneinsteiger empfiehlt es sich, die erste Fastenerfahrung innerhalb eines geleiteten Fastenkurses zu machen. In diesen angeleiteten Fastenkurs erhält man alle wichtigen Informationen und Anleitungen zu einer gelungenen Fastenkur. Mit diesem Wissen kann man dann Zuhause unbeschwert weiter im Fastenmodus bleiben.

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Warum Basenfasten oder Fasten überhaupt?

Nun, wer einmal eine Fastenkur für sich erlebt hat, und sich hoffentlich an die Fastenregeln gehalten hat, der wird strahlend und überzeugend von seinen unglaublich positiven Erfahrungen berichten.

Fasten ist die Methode, seinen Körper nachhaltig zu reinigen (zu entschlacken), seinen Geist zu befreien, sich wieder wohl in seiner Haut zu fühlen. Diese wird bereits nach wenigen Tagen rosig, weich und glatt! Ganz nebenbei kannst Du Dich risikofrei ein paar Pfunden entledigen.

Besonders das Basenfasten ist ein wunderbarer und leichter Einstieg, seinem Körper etwas Gutes zu tun und Signale für ein neues und geändertes Ess- und Gesundheitsverhalten zu setzen.

Fasten ist ein Reset für Körper, Seele und Geist!

Für wen ist das Basenfasten geeignet?

Grundsätzlich kann jeder Gesunde fasten, der freien Willens seine Entscheidungen treffen kann.
Da das Basenfasten eine gemilderte Form des Heilfastens ist, ist dies der perfekte Einstieg für „Fastenanfänger“ oder auch ältere Menschen.

Nicht fasten dürfen oder sollten: Schwangere oder stillende Mütter sowie Menschen, die sich von einer schweren Krankheit erholen und in einer Rekonvaleszenzzeit befinden, sich von einer Operation erholen oder kurz vor einem Eingriff stehen sowie Menschen die dauerhaft und regelmäßig Medikamente einnehmen müssen.

Wer nicht sicher ist, ob er fasten kann oder darf, kann sich bei seinem Hausarzt erkundigen oder auf Fastentauglichkeit untersuchen lassen. Ausgebildete Fastenleiter/innen sind ebenso fachkundige und erfahrene Berater, an die man sich vertrauensvoll wenden kann.

Basenfasten bei Arthrose oder entzündlichen Gelenkserkrankungen aller Art

Aufgrund der hohen Zufuhr an basischen Lebensmitteln, werden die im Körper vorhandenen und z.B. in den Gelenken eingelagerten Säuren neutralisiert. Man kann das mit dem Löschen von Feuer vergleichen. Durch den Verzicht auf säurebildende Lebensmittel wird sozusagen kein neues Öl ins Feuer gegossen. Die entzündlich wirkenden Anteile aus Säure bildenden Lebensmittel werden während des Basenfasten nicht mehr gebildet und die Gelenke als auch der gesamte Organismus wird so von Entzündungen befreit.

Wer an Arthrose oder anderen entzündlichen Gelenkserkrankungen leidet, der sollte die Möglichkeit, sich eine längere Basenkur zu gönnen, ernsthaft in Erwägung ziehen.

Arthrose-Patienten berichten bereits nach 3 Wochen über die ersten deutlichen Veränderungen.
Die Entzündung ebbt ab, die Beweglichkeit kommt zurück und die Lebensfreude und –qualität nimmt zu.

Wer sich im Anschluss an eine Basenkur weiterhin basenüberschüssig ernährt und bis auf einige wenige, sich negativ auswirkenden, Lebensmittel weiterhin verzichtet, kann seinen Orthopäden zum Staunen bringen und sich freuen!

Aber Du musst Dir nicht erst eine Arthrose oder sonstige Erkrankung zulegen, um von den wunderbaren gesundheitlichen Veränderungen wie schöne Haut, geistige und körperliche Fitness, mehr Ausgeglichenheit und Schmerzfreiheit  profitieren zu können. Das geht auch so!

Probierst Du es aus?

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