Gemüse-Curry an Sesam-QuinoaDieser nährstoffreiche Rezeptvorschlag veranschaulicht, wie köstlich Ihr eine große, bunt kombinierte Portion Gemüse besonders köstlich auf Eurem Teller präsentieren und genießen könnt – schließlich isst das Auge ja auch mit. Dank der cremigen Kokosnussmilch, der roten Currypaste, der feinen Säure von Limette und den würzigen Nuancen von frischem Koriander wird dieses Gemüsegericht mit den Aromen Thailands umhüllt. Während das Original mit Reis serviert wird, habe ich mich für den vollwertigeren Quinoa entschieden, der – dank Sesam – ebenfalls eine asiatische Note ins Gericht zaubert. Charakteristisch wird dieses thailändische Curry mit Fischsoße aromatisiert, welche ich durch Sojasoße ersetzt habe. Ein wichtiger Tipp: Beim Kauf von asiatischen Soßen immer die Zutatenliste beachten, da sich neben Glutamat oft zahlreiche Zusatzstoffe in die Produkte “schummeln“. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, findet im Bio-Laden Sojasoße ohne gentechnisch veränderte Sojabohnen und weitere Würzsoßen ohne bedenkliche Inhaltsstoffe.

 

Zutaten Gemüse-Curry

Dieses Rezept ist dank des hohen Gemüseanteils und des Quinoas reich an sekundären Pflanzenstoffen, sättigenden Ballaststoffen sowie Mikronährstoffen. Proteinreicher Quinoa gehört zur Kategorie der glutenfreien Pseudogetreide und liefert essentielle Aminosäuren, zahlreiche Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Magnesium sowie ungesättigte Fettsäuren. Der Limettensaft – der erst nach dem Kochen zugeben wird – erhöht die Resorption des pflanzlichen Eisens aus dem Gemüse, dem Quinoa und aus dem würzigen Koriander. Ungeschälter Sesam verleiht dem Quinoa nicht nur eine besonders nussige Note, sondern reichert diese Sättigungsbeilage ebenfalls mit einer Extraportion an Calcium, Magnesium und Eisen sowie Selen und Zink an. Diese ideale Kombination für unser Immunsystem wird durch Vitamin E und Folsäure ergänzt.

Aromatisches Gemüse-Curry an Sesam-Quinoa
 
Autor:
Rezepttyp: Hauptgericht
Küche: glutenfrei, vegan
Portionen: 2
Zutaten
  • 150 g Quinoa
  • 2 EL ungeschälter Sesam
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 Möhren
  • ½ Brokkoli
  • 5 große Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • ½ bis 1 TL rote Currypaste
  • 200 ml Kokosnussmilch
  • 1 unbehandelte Limette
  • 1 bis 2 EL Sojasoße
  • frischer Koriander
So einfach geht's
  1. Für den Sesam-Quinoa den Quinoa mit heißem Wasser abspülen, um die Bitterstoffe zu lösen. Den Sesam in 1 EL Rapsöl ca. 2 Minuten goldgelb rösten, vorsichtig mit 400 ml heißem, leicht gesalzenem Wasser auffüllen und bei geschlossenem Deckel aufkochen lassen. Den Quinoa zugeben, 15 Minuten – ebenfalls zugedeckt – köcheln und anschließend auf der ausgeschalteten Herdplatte bis zum Servieren quellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten: die Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Brokkoli waschen, den Strunk entfernen und - den "calciumreichen Kopf" - in kleine Röschen portionieren. Die Champignons mit einem Küchenpapier säubern und vierteln. Die Paprika waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
  3. Die Möhrenscheiben ca. 2 Minuten in 1 EL Rapsöl braten, die Brokkoli-Röschen zugeben und weitere 3 Minuten braten. Inzwischen die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden und die geschälte Knoblauchzehe klein würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken. Die Champignons zusammen mit den Zwiebelspalten, dem Ingwer und den Knoblauchwürfeln zugeben und weitere 3 Minuten unter gelegentlichem Wenden braten. Die Paprikawürfel zusammen mit der Currypaste zugeben (zunächst lieber sparsam dosieren), weitere 2 Minuten braten, mit der Kokosnussmilch ablöschen und ca. 2 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Die Limette waschen, die Schale abreiben und eine Limettenhälfte auspressen. Das Gemüse mit der Sojasoße würzen und mit der Limettenschale und ein paar Spritzern Limettensaft aromatisieren. Den Koriander waschen, ein paar Blätter über das fertige Curry streuen und das thailändische Gemüse zusammen mit dem Sesam-Quinoa servieren.
Notizen
Ihr könnt zum individuellen Nachwürzen eine kleine Schale mit Sojasoße zum Curry servieren. Dieses Gericht ist als glutenfrei kategorisiert, allerdings ist es diesbezüglich immer wichtig, die Zutatenliste von fertigen Soßen bzw. Würzmitteln zu lesen.