Herbstsonne strahlt durch Buchenblätter

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Morgens wird es später hell, abends früher dunkel: die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Wenn wir morgens aufstehen müssen, ist es draußen noch dunkel und kalt, das Bett hingegen ist warm und kuschelig. Kein Wunder, dass das Aufstehen da schwer fällt. Viele Menschen fühlen sich im Herbst und Winter antriebslos, müde und lustlos. Doch die Wintermüdigkeit bzw. Winterdepression kannst Du mit diesen 5 Tipps ganz einfach überwinden:

1. Wechselduschen & Saunagänge

Wechselduschen bringen den Kreislauf am frühen Morgen in Schwung und stärken das Immunsystem – ähnlich wie Saunagänge. Wichtig bei Wechselduschen ist, dass Du mit warmem Wasser beginnst und mit kaltem Wasser aufhörst. Am einfachsten ist es, wenn Du an Deinen Füßen beginnst, den Körper an das kalte Wasser zu gewöhnen und dann langsam nach oben wanderst, auch wenn es Überwindung kostet. Sollte es Dir schwer fallen, überhaupt den Weg in die Dusche zu finden, weil Du nicht aus dem Bett kommst, platziere Deinen Wecker nicht direkt neben Deinem Bett. Stelle ihn dorthin, wo Du aufstehen musst, um ihn auszuschalten. Wenn Du Mitglied im Fitnessstudio bist und dieses eine Sauna hat – nutze sie unbedingt zusätzlich zu den Wechselduschen! Und wenn Du diese Möglichkeit nicht hast, gönne Dir doch einen Sonntag im Spa und tanke neue Energie!

2. Licht

Der oben schon beschriebene Lichtmangel macht viele Menschen müde und antriebslos. Im Winter ist es draußen nur wenige Stunden hell – und diese Stunden verbringen wir meist auf der Arbeit. Wir nehmen Licht über unsere Augen auf, wodurch die Produktion des Botenstoffs Serotonin angekurbelt wird. Serotonin sorgt dafür, dass wir gute Laune bekommen. Wenn aber weniger Tageslicht ins Auge gelangt, wie es im Herbst und Winter der Fall ist, fährt der Körper die Produktion von Serotonin herunter. Gleichzeitig wird die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin erhöht – je dunkler es draußen wird, desto mehr Melatonin bildet der Körper. Dieses sorgt dafür, dass wir müde werden. Eine vermehrte Lichtzufuhr kann dabei helfen, die Akkus wieder aufzuladen, sodass Du Dich wieder fitter fühlst. So solltest Du jeden Tag 15 Minuten an der frischen Luft verbringen. Entweder Du machst einen Spaziergang in der Mittagspause, fährst mit dem Rad zur Arbeit oder gehst nach der Arbeit mit Deinem Hund spazieren – Möglichkeiten gibt es zur Genüge. Hauptsache, Du tankst ein wenig Sonnenlicht! Aber auch ein Tageslichtwecker oder eine Lichttherapie können helfen, die Wintermüdigkeit zu verdrängen.

3. Regelmäßige Bewegung

Ausdauertraining ist ein weiteres effektives Mittel gegen Wintermüdigkeit. Natürlich solltest Du grundsätzlich regelmäßig Sport treiben – egal, zu welcher Jahreszeit, denn Sport ist immer gesund. Im Herbst und Winter stärkt Bewegung das Immunsystem zusätzlich. Ob Du draußen Sport machst oder das Fitnessstudio bevorzugst ist erst einmal nebensächlich. Hauptsache Du bewegst Dich! Denn durch den Sport wird das Immunsystem gestärkt und Du fühlst Dich automatisch fitter, leistungsfähiger und weniger müde und kaputt.

4. Ausreichende Vitaminzufuhr

Im Herbst und Winter sind wir einem ständigen Wechsel von kalten Außentemperaturen und geheizten Räumen ausgesetzt. So fällt es Viren und Bakterien besonders einfach, unsere Abwehrkäfte außer Gefecht zu setzen. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und ausreichend Vitaminen kannst Du dem entgegenwirken. Iss ausreichend frisches Obst und Gemüse. In der kalten Jahreszeit haben wieder tolle Obst- und Gemüsesorten Saison: Äpfel, Pastinaken, Grünkohl, Rotkohl, Wirsing, Kürbis… Bei Wintermüdigkeit ist eine gesunde Ernährung besonders effektiv. Durch die Vitaminzufuhr wird das Immunsystem gestärkt, so werden wir resistenter gegen Viren und Bakterien. Aber auch das Trinken solltest Du nicht vernachlässigen. Wenn es Dir schwer fällt, genügend Wasser zu trinken, greife zu Tee – für jeden Geschmack gibt es eine Vielzahl an Sorten.

5. Achtsamkeit

Gönne Dir nach einem anstrengenden Arbeitstag doch mal eine Massage oder nimm ein Entspannungsbad mit einem tollen Badeöl und lies ein gutes Buch. Genieße ganz bewusst den aktuellen Moment, das Hier und Jetzt. Durch diese bewusste Entspannung lädst Du Deine Energiereserven wieder auf und bist ganz automatisch fitter. Außerdem hat auch Deine persönliche Einstellung einen großen Einfluss auf Dein Wohlbefinden. Wer nur das Schlechte in der kalten Jahreszeit sieht, wird automatisch unzufrieden, fühlt sich schlapp und kaputt. Dabei haben auch Herbst und Winter wunderschöne Seiten – Du musst sie nur sehen!