Wir Deutschen gehören zu den dicksten in Europa. Rund 60% der Männer und 40% der Frauen schleppen heute überflüssige Masse mit sich herum. Es geht uns eben gut, sollte man meinen. Tatsächlich gibt es einige überraschende Fakten, die zu unserem Übergewicht beitragen, die mit Wohlstand nur am Rande etwas zu tun haben.

Der Süßwarenkonsum nimmt stetig zu

süßwarenproduktion deutschland 2002-2013

Produktion von Süßwaren in Deutschland

Zucker gehört zu den größte Ernährungsproblemen der letzten 180 Jahre. Je mehr Zucker wir in unserer täglichen Ernährung einbauen, desto dicker werden wir – jeder einzelne und wir als Volk. Eine Vielzahl von Studien hat den Zusammenhang zwischen Zucker, Übergewicht und Zivilisationskrankheiten bereits belegt[1], [2].

Es gibt daran keinen Zweifel: Ein erhöhter Zuckerkonsum führt zu Übergewicht und mehr Bauchfett, erhöhten Triglycerid-Werten, Insulinresistenz/metabolischem Syndrom, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördert auch das Wachstum von Krebszellen [3]–[7].

Das alles scheint uns aber nicht zu interessieren. Weil Zucker eben doch süchtig macht?

Allein zwischen 1950 und 2015 haben wir unseren Zuckerkonsum von 19 kg auf mittlerweile fast 32 kg pro Person und Jahr gesteigert. Rund 50.000 Menschen arbeiten in Deutschland in der Süßwarenindustrie. Sie haben zwischen 2002 und 2013 die Produktion um 700.000 Tonnen Süßwaren gesteigert. Diese ganzen Süßigkeiten gehen natürlich nicht alle in den Export, sondern landen auch bei uns im Einkaufswagen. Rund 1,4% mehr Süßigkeiten und Backwaren haben wir allein zwischen 2013 und 2014 in unseren Einkaufswagen gelegt. Dabei greift jeder Deutsche zu rund 9,7kg Schokolade im Jahr – Tendenz abnehmend – aber nicht ohne stattdessen eben auf Chips und anderen Knabbereien zurück zu greifen[8]. Zum Vergleich: die Chinesen kommen aktuell auf nur 200g Schokolade – im Jahr!

pro kopf verbrauch süßwaren 2013pro kopf verbrauch süßwaren 2013_2014

Aber Süßigkeiten, Backwaren und Knabbereien sind nicht das einzige Problem. Vor allem süße „Erfrischungsgetränke“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Rund 120 Liter Limo und 20 Liter Saft konsumieren wir durchschnittlich pro Jahr. Das ist insgesamt genau so viel wie der Wasserverbrauch (140 Liter). Bei Kindern und Jugendlichen überwiegen die Süßgetränke sogar, wie das Robert-Koch-Institut ermittelte. Mehr als die Hälfte ist bei ihnen süß und zuckerhaltig[9].

getränke jugendliche 2013

 

Lebensmittel werden immer erschwinglicher

anteil der ausgaben für Lebensmittel D

Durchschnittlich 13,9% unseres Einkommens geben wir für Lebensmittel aus, etwas mehr noch für Auto, Bus, Bahn und Flieger (14,2%) und immerhin 10,6% für Unterhaltung, Kultur und Freizeit[10]. Schnell von A nach B zu kommen ist uns in Anbetracht unseres Geldbeutels also wichtiger, als unseren Körper zu nähren. Das war nicht immer so. Allein zu Beginn der 1980er Jahre waren es noch rund 20%, die wir für Speis und Trank aufwenden mussten. In den Jahrzehnten davor sogar wesentlich mehr. Selbst in den 1960er Jahren, also zu Zeiten des Wirtschaftswunders, mussten die Deutschen noch 38% ihres Einkommens für Nahrungsmittel verwenden[11]. Dafür ging es im Urlaub eben nicht nach Hawaii, sondern an die Ostsee.

Das Problem an der Sache ist, dass echte und natürliche Lebensmittel keinesfalls billiger geworden sind. Wer regelmäßig beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt einkauft, weiß, dass das kein Schnäppchen ist. Stattdessen ermöglicht die Massenproduktion billiger Fertiglebensmittel, dass wir alle Autos fahren und uns regelmäßig zur WM einen noch größeren Fernseher kaufen können. Das spiegelt sich übrigens auch in der Übergewichtsproblematik wieder: Menschen mit einem geringeren Einkommen und sozialen Status sind wesentlich häufiger und ausgeprägter von Übergewicht betroffen als Menschen mit einem akademischen Abschluss und mittleren bis hohen Einkommen[9].

Wir schlafen zu wenig

schlafzeit der deutschen

Smartphone, TV und Dauerstress: unser hektisches Leben hält uns vom Schlafen ab. Eine ausreichende Regenerationsphase wird bei der Übergewichtsproblematik oft vergessen. Dennoch hat unser Schlaf einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Hormonproduktion, unseren Appetit auf Süßes und unsere Energie für den Alltag. Rund 9% der Deutschen leiden an ständigen Schlafstörungen. Mehr als 70% können öfter als dreimal pro Woche schlecht einschlafen oder durchschlafen. Das sind immerhin 50 Millionen Deutsche. Ebenfalls dürftig ist die Schlafdauer bei rund 15,9% der Frauen und 11,8% der Männer: sie schlafen regelmäßig weniger als 5 Stunden pro Nacht[12].

Studien zufolge, die Beobachtungen zu den Folgen von Schlafrestriktion beschreiben, liegt die gesündeste Schlafdauer bei dauerhaft mindestens sieben Stunden pro Nacht[13]. Das schaffen offenbar knapp 40% der Frauen und auch 40% der Männer nicht.

Kann dies langfristig nicht eingehalten werden, hat das durchaus Konsequenzen für unsere Gesundheit. In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass Schlafmangel und eine zu kurze Verweildauer im Bett nicht nur ein sehr starker Risikofaktor für die Entwicklung von Übergewicht ist, sondern auch in engem Zusammenhang zur Entwicklung von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch kognitiven Einschränkungen und psychischen Störungen steht[13]–[15].

Vor allem bei Kindern scheint Schlafmangel und Essverhalten in erster Linie eine Frage des Lebensstils der Eltern zu sein. So konnte eine Studie der WHO mit 10.000 Kindern zwischen 6 und 9 Jahren zeigen, dass Kinder, die nur eine Stunde mehr schlafen, sich tendenziell auch gesünder ernähren, sprich mehr Gemüse und Obst essen. Die Kinder, die hingegen eine Stunde länger vorm Fernseher zu finden waren, nahmen mehr Süßgetränke, Chips und Süßigkeiten zu sich, als ihre Altersgenossen[16]. Erstaunlich? Keineswegs. Wer es nicht besser weiß oder wen es nicht interessiert, der lässt die kleinen eben futtern und vor der Glotze abhängen. Die Kinder sind dann so schön ruhig.

Wir bewegen uns immer weniger

bewegung_gehstrecke pro Tag

Das Leben des Menschen war immer mit einem ausgeprägten Maß an Bewegung verbunden. Ganz früher brachte uns das Jagen und Sammeln auf Trab, dann mussten Äcker bestellt werden. Auch das war für viele Jahrtausende anstrengend und körperlich fordernd. Erst nach Ende des zweiten Weltkrieges hat sich vor allem in der westlichen Welt der Bewegungslevel deutlich reduziert. Maschinen jeglicher Art nehmen uns seitdem die Arbeit ab.

Dadurch hat sich die körperliche Belastung am Arbeitsplatz natürlich verändert, wie wir alle wissen. Die meisten sitzen zu viel und belasten ihren Körper nur einseitig. Komplexe Bewegungen des ganzen Körpers sind nur noch in wenigen Berufen erforderlich. Auch das hat in Summe seine Konsequenzen auf die Figur der Deutschen, denn unser Essverhalten haben wir dem natürlich nicht angepasst.

sitzzeit_TK studie

Eine Studie der Techniker Krankenkasse zum Bewegungsverhalten der Deutschen zeigt, dass die meisten von uns mehr als 5 Stunden am Tag sitzen, ganze 27% sogar mehr als 9 Stunden[17]. Hier sind übrigens die Akademiker diejenigen, die mehr sitzen, denn ihre berufliche Tätigkeit führt sie viel häufiger an den Schreibtisch, während jeder dritte Hauptschüler weniger als 4 Stunden am Tag sitzen muss.

Wir essen immer mehr Getreideerzeugnisse und Schokolade

durchscnittlicher lebensmitelverbrauch in deutschland

Für diese Grafik haben mich die statistischen Jahrbücher der letzten Jahrzehnte für Stunden an den Schreibtisch gefesselt, aber es hat sich gelohnt. Die Fragestellung, was sich statistisch auf unseren Tellern verändert hat, lies mich nicht los, denn da, wo ich die Veränderung vermutet hätte, habe ich sie nicht gefunden. Überall wird uns eingeschärft, wir müssten nur weniger Fett und mehr komplexe Kohlenhydrate essen, dann klappte das auch mit dem Übergewicht. So die behördliche Anordnung. Das müsste sich doch auch in den offiziellen Statistiken wiederspiegeln, oder? Tut es aber nicht. Umso ratloser lässt mich das Dilemma zurück.

Aber was hat sich wirklich verändert in den letzten Jahren?

Zuerst einmal ist unser Fettkonsum – hier sind Butter, Margarine, Pflanzenöle, Speisefette etc. erfasst – um acht Kilo pro Jahr und Kopf in den letzten 20 Jahren deutlich zurück gegangen. 1935 verspeiste jeder Deutsche noch 21kg Fett, das damals durchaus kostbar und teuer war. (Ich besitze Kochbücher aus dieser Zeit, die deshalb Getreide und Kohlenhydrate als günstige Alternative anpreisen…das war übrigens der Beweggrund für die Erfindung der Ernährungspyramide in Schweden Anfang der 70er). Wir essen heute auch weniger Eier als vor 20 Jahren und auch der Fleischkonsum ist rückläufig. Stattdessen erfreut sich Käse etwas größerer Beliebtheit und steigt mit 2,7kg pro Kopf und Jahr (7g/Woche) zwischen 2000 und 2012 leicht an.

Sicherlich auch aufgrund der jahrelangen Belehrung zur Wichtigkeit von Getreide, ist der Konsum von Getreideerzeugnissen, sprich Mehl, seit 1994 um 25kg pro Jahr angestiegen. Das klingt zunächst nicht viel, denn es entspricht „nur“ 500g Mehl pro Kopf pro Woche. Rechnet man das aber mal um, sind das pro Person und Tag 50g Kohlenhydrate aus Stärke – und zwar zusätzlich zu den 240g Kohlenhydraten pro Tag, die wir schon 1994 durchschnittlich allein aus Getreide, Zucker und Milch zu uns genommen haben. Macht satte 290g Kohlenhydrate/Tag – wie gesagt, bei stabilem bzw. tendenziell abnehmendem Fettverbrauch (Pflanzenöle sind übrigens auf dem aufsteigenden Ast).

Der durchschnittliche Zuckerkonsum pro Kopf ist laut Statistischem Jahrbuch des Bundesministeriums in den letzten 25 Jahren aber erstaunlicher Weise verhältnismäßig stabil geblieben, nicht aber der Schokoladenverbrauch. Der ist seit 1990 sogar von 6,8kg pro Jahr auf 9,8kg pro Jahr angewachsen, derzeit – wie oben bereits erwähnt – aber zugunsten von Chips und Knabberzeug wieder leicht rückläufig.

(Der Knick in der Kurve des Milchverbrauchs lässt sich für mich nicht erklären. Die Angaben weichen in den einzelnen statistischen Jahrbüchern ab 2009 plötzlich erheblich von den vorhergehenden Jahrgängen ab – ohne Erläuterung. Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast?) [19]

Und was hat das mit uns gemacht? Ja, wir feiern, dass die Übergewichtsraten in den letzten Jahren stabil geblieben sind. Ohne zu erwähnen, dass die Adipositasrate deutlich gestiegen ist – nämlich von 11,5% im Jahr 1999 auf 15,7% im Jahr 2013. Das sind immerhin 3,4 Millionen Deutsche mehr – in nur 14 Jahren. Stopp, sagst du jetzt bestimmt. Der BMI sagt ja ncihts über die Zusammensetzung des Körpers. Richtig! Aber 5% mehr Leistungssportler haben wir sicher nicht…

Richtig, Korrelation bestätigt keinen kausalen Zusammenhang. Wir wissen nicht, ob die Übergewichtsraten mit dem steigenden Kohlenhydratkonsum zusammen hängen. Wir ahnen es nur, wenn wir uns die Biologie des menschlichen Körpers ansehen.

Übergewicht und Adipositas in D

Dass das Ausmaß nicht noch schlimmer ist, verdanken wir einem Heer von Personal Trainern, aufgeklärten Ärzten und Ernährungsberatern, die sich Tag ein, Tag aus den Mund fusselig reden, welche Auswirkungen Kohlenhydrate gleich welcher Form in der Menge auf unseren Organismus haben.

Die Zuckerindustrie lässt indes verlauten, dass das so einfach nicht ist. Sie erklärt das Übergewichtsproblem mit dieser übersichtlichen Grafik [18], die wir gern ein anderes mal beleuchten…

Wie ist deine Meinung dazu? Wie einfach können wir es uns machen? Hilft allein ein Verzicht auf Zucker und Co. oder müssen wir mehr tun um wieder in die alte Jeans zu passen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Wirkketten und Rückkopplung bei der Entstehung von Übergewicht

 


Referenzen

[1]      K. L. Stanhope, J.-M. Schwarz, and P. J. Havel, “Adverse metabolic effects of dietary fructose: results from the recent epidemiological, clinical, and mechanistic studies.,” Curr. Opin. Lipidol., vol. 24, no. 3, pp. 198–206, Jun. 2013.

[2]      J. M. R. Gill and N. Sattar, “Fruit juice: just another sugary drink?,” lancet. Diabetes Endocrinol., vol. 2, no. 6, pp. 444–6, Jun. 2014.

[3]      K. L. Teff, S. S. Elliott, M. Tschöp, T. J. Kieffer, D. Rader, M. Heiman, R. R. Townsend, N. L. Keim, D. D’Alessio, and P. J. Havel, “Dietary fructose reduces circulating insulin and leptin, attenuates postprandial suppression of ghrelin, and increases triglycerides in women.,” J. Clin. Endocrinol. Metab., vol. 89, no. 6, pp. 2963–72, Jun. 2004.

[4]      K. A. Page, O. Chan, J. Arora, R. Belfort-Deaguiar, J. Dzuira, B. Roehmholdt, G. W. Cline, S. Naik, R. Sinha, R. T. Constable, and R. S. Sherwin, “Effects of fructose vs glucose on regional cerebral blood flow in brain regions involved with appetite and reward pathways.,” JAMA, vol. 309, no. 1, pp. 63–70, Jan. 2013.

[5]      T. T. Fung, V. Malik, K. M. Rexrode, J. E. Manson, W. C. Willett, and F. B. Hu, “Sweetened beverage consumption and risk of coronary heart disease in women.,” Am. J. Clin. Nutr., vol. 89, no. 4, pp. 1037–42, Apr. 2009.

[6]      M. B. Schulze, J. E. Manson, D. S. Ludwig, G. A. Colditz, M. J. Stampfer, W. C. Willett, and F. B. Hu, “Sugar-sweetened beverages, weight gain, and incidence of type 2 diabetes in young and middle-aged women.,” JAMA, vol. 292, no. 8, pp. 927–34, Aug. 2004.

[7]      K. L. Stanhope, J. M. Schwarz, N. L. Keim, S. C. Griffen, A. A. Bremer, J. L. Graham, B. Hatcher, C. L. Cox, A. Dyachenko, W. Zhang, J. P. McGahan, A. Seibert, R. M. Krauss, S. Chiu, E. J. Schaefer, M. Ai, S. Otokozawa, K. Nakajima, T. Nakano, C. Beysen, M. K. Hellerstein, L. Berglund, and P. J. Havel, “Consuming fructose-sweetened, not glucose-sweetened, beverages increases visceral adiposity and lipids and decreases insulin sensitivity in overweight/obese humans.,” J. Clin. Invest., vol. 119, no. 5, pp. 1322–34, May 2009.

[8]      GEWERKSCHAFT NAHRUNG-GENUSS-GASTSTÄTTEN, “Branchenbericht 2014 der Süßwarenindustrie,” Branchenbericht, 2015. [Online]. Available: https://www.ngg.net/fileadmin/medien/2014/PDFs/Branchenberichte/Branchenberichte_2014/WG_521_Suesswarenindustrie_2014.pdf. [Accessed: 08-Jul-2015].

[9]      Robert-Koch-Institut, “GBE kompakt – Limo. Saft & Co. Konsum zuckerhaltiger getränke in Deutschland,” GBE kompakt, 2013. [Online]. Available: http://edoc.rki.de/series/gbe-kompakt/2013-1/PDF/1.pdf. [Accessed: 08-Jul-2015].

[10]    Deutsches Statistisches Bundesamt, “Konsum­ausgaben privater Haushalte im Zeitvergleich Deutschland,” 2008. [Online]. Available: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/Konsumausgaben/Tabellen/PrivateKonsumausgaben_D.html. [Accessed: 08-Jul-2015].

[11]    Statista.com, “Anteil der Ausgaben für Lebensmittel in Deutschland an den Konsumausgaben bis 2014 | Statistik,” 2014. [Online]. Available: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/75719/umfrage/ausgaben-fuer-nahrungsmittel-in-deutschland-seit-1900/. [Accessed: 08-Jul-2015].

[12]    R. Schlack, U. Hapke, U. Maske, M. A. Busch, and S. Cohrs, “Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Erwachsenenbevölkerung,” 2013.

[13]    S. Banks and D. F. Dinges, “Behavioral and physiological consequences of sleep restriction.,” J. Clin. Sleep Med., vol. 3, no. 5, pp. 519–28, Aug. 2007.

[14]    F. P. Cappuccio, F. M. Taggart, N.-B. Kandala, A. Currie, E. Peile, S. Stranges, and M. A. Miller, “Meta-analysis of short sleep duration and obesity in children and adults.,” Sleep, vol. 31, no. 5, pp. 619–26, May 2008.

[15]    H. K. Yaggi, A. B. Araujo, and J. B. McKinlay, “Sleep duration as a risk factor for the development of type 2 diabetes.,” Diabetes Care, vol. 29, no. 3, pp. 657–61, Mar. 2006.

[16]    C. Börnhorst, T. M. Wijnhoven, M. Kunešová, A. Yngve, A. I. Rito, L. Lissner, V. Duleva, A. Petrauskiene, and J. Breda, “WHO European Childhood Obesity Surveillance Initiative: associations between sleep duration, screen time and food consumption frequencies.,” BMC Public Health, vol. 15, no. 1, p. 442, Apr. 2015.

[17]    Techniker Krankenkasse, “Beweg Dich, Deutschland! TK-Studie zum Bewegungsverhalten der Menschen in Deutschland,” Hamburg, 2013.

[18]   Wissenschaftlicher Pressedienst des Verbandes der Süßwarenindustrie, “Moderne Ernährung heute – Kalorienzufuhr sinkt – Übergewicht steigt,” Moderne Ernährung heute, 2014. [Online]. Available: http://www.bdsi.de/fileadmin/redaktion/Wissenschaftlicher_Pressedienst/WDP022014neues_Impressum.pdf. [Accessed: 08-Jul-2015].

[19]   Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, “Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1956,2001,2005,2010 und 2013).” http://www.bmelv-statistik.de/de/statistisches-jahrbuch/

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