Laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse leiden jede 2. Frau und jeder 4. Mann regelmäßig unter Schlafproblemen. Gehörst Du auch dazu? Schläfst Du abends auch schlecht ein oder liegst nachts stundenlang wach im Bett? Meist fangen dann die Gedanken an umher zu schwirren und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Diese 10 Tipps helfen Dir, schlaflose Nächte hinter Dir zu lassen und einen erholsamen Schlaf zu finden:

  1. Regelmäßiger Sport hilft Dir dabei, nachts besser zu schlafen. Nur kurz vor dem zu Bett gehen solltest Du besser darauf verzichten – das regt den Kreislauf zu sehr an und lässt Dich nicht zur Ruhe kommen.
  2. Eine Stunde vor dem Einschlafen solltest du alle technischen Geräte ausschalten. Laptop, Tablet, Handy und sogar der Fernseher haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.
  3. Suche Dir stattdessen ein Abendritual. Lies ein Buch – aber eher etwas „leicht verdaubares“, also besser keinen Thriller oder geh abends noch eine Runde spazieren.
  4. Auch eine gute Möglichkeit, abends runter zu kommen und sich auf einen guten Schlaf vorzubereiten sind Entspannungsmethoden. Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung haben sich bewährt.
  5. Achte darauf, dass Dein Bett gemütlich ist. Auf einer unbequemen Matratze schläft niemand gut. Auch das Kissen sollte bequem sein.
  6. Vor dem Schlafen solltest Du besser auf alkoholische Getränke verzichten. Ein Glas Rotwein lässt einen zwar besser ein- aber nicht durchschlafen!
  7. Auch Schlaftabletten solltest Du meiden, denn sie bekämpfen nicht die Ursache der Schlafprobleme, sondern lindern nur die Symptome. Und noch schlimmer: durch ihre Einnahme begibt man sich in einen gefährlichen Kreislauf, dessen Ende nicht selten die Tablettenabhängigkeit ist.
  8. Außerdem solltest du abends schwere Mahlzeiten vermeiden. Eine Pizza vom Lieferdienst, kurz bevor Du ins Bett gehst, ist nicht die beste Idee. Unser Körper ist nicht dafür gemacht, schwere Mahlzeiten zu verdauen, während wir schlafen.
  9. Und am Morgen: Lass die Finger von der Schlummertaste, auch wenn es Dir schwer fällt. Der kurze Schlaf zwischen den Wecktönen ist nur noch oberflächlich. Wenn Du jeden Morgen eine Stunde „snoozed“, kannst Du den Wecker auch direkt eine Stunde später stellen – oder eben direkt aufstehen.
  10. Finde heraus, wie viel Schlaf Du überhaupt brauchst. Dem einen reichen sechs Stunden, der andere braucht acht. Dies kannst Du mit Hilfe eines Schlaftagebuchs herausfinden.

Wenn all diese Tipps nicht helfen, solltest Du unbedingt einen Schlafmediziner aufsuchen.

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